Rechtliche Probleme

Durch die in Deutschland geltende Störerhaftung können Betreiber eines unzureichend gesicherten WLANs für Handlungen von Benutzern des WLANs mitverantwortlich gemacht werden. Für den Betreiber können dadurch Kosten wegen einer Abmahnung entstehen. Diese Unsicherheit führt dazu, dass immer mehr WLAN-Zugangspunkte geschlossen werden, beispielsweise in Cafés oder an öffentlichen Plätzen. Die von Freifunk verschenkte Freedom Fighter Box ist ein fertig eingerichteter WLAN-Router, der die Daten aus dem offenen WLAN über einen schwedischen VPN-Anbieter ins Internet leitet. In Schweden gibt es keine Störerhaftung.

Weitere Aktionen gegen die Störerhaftung starteten im Dezember 2012, als Mitglieder des Freifunk Rheinland e.V. als Folge eines nicht durch VPN gesicherten Freifunk-Routers abgemahnt wurden. Daraufhin startete der Verein die sogenannte Operation Störerhaftung, in der er Spenden sammelte um in einer Gerichtsverhandlung die rechtlichen Rahmenbedingungen für Freifunk eindeutig zu klären. Die gesammelten Gelder wurden auch zur Unterstützung einer ähnlich gelagerten Klage des Fördervereins Freie Netze e.V. verwendet.